Fundgrube

Kontakte bei Problemen

geschrieben von fundgrube in kontakte - 7 Jun, 2009

Während einer Schwangerschaft sind die Risiken einer Depression durch Angst vor Schmerzen, Sorgen um das Kind und Problemen mit der Übergangsbewältigung und Rollenannahme erhöht.

Wie schon erwähnt, kann dieses Risiko durch Unterstützung des sozialen Umfeldes. Kontakte vor allem durch den Partner, sollen eingedämmt werden. Vor allem Frauen in niedrigen sozialen Schichten sind höherem Stress ausgesetzt (Sorgen um die finanzielle Situation, um die Versorgung des Kindes, Angst vorm Alleinsein etc.) und somit von Depressionen gefährdet. Einen anderen Einflussfaktor auf den Verlauf der Schwangerschaft stellt die Motivation bzw. der Kinderwunsch dar (Gloger-Tippelt, G., 1988). Hier unterscheidet man zwischen den Begriffen „gewollt/gewünscht/ geplant“, welche stark variieren, wie die folgende Tabelle zeigen soll: Der „Wunsch“ wird hier als stärkster Begriff bewertet, der auch die größte Emotionalität mit sich bringt.

Der Kinderwunsch wird stark durch die Stabilität der Partnerschaft modifiziert und hat weitreichende Folgen auf die Geburt und die Kindesentwicklung. Während einer ungewollten Schwangerschaft kommt es oft zu unzureichender Vorsorge seitens der werdenden Mutter, was auch Drogenkonsum beinhalten kann. Dies wiederum beeinträchtigt die physische Entwicklung des Kindes, was sich in niedrigem Geburtsgewicht und Fehlbildungen ausprägt, und es kann zu Komplikationen während der Geburt kommen.

Diese negativen Faktoren einer ungewollten Schwangerschaft können in Einzelfällen sogar bis zum Kindesmissbrauch führen (Wimmer-Puchinger,B.& Baldaszti,E., 1997).